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Mariae Heimsuchung Dorschhausen

Dorschhausen Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung

Eine Tafel über dem Eingang zur Kirche, die allerdings erst von 1750 stammt, berichtet von der Erwählung dieses Ortes durch die Gottesmutter und erinnert an den Ursprung der Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung: Maria hat hier ihren Wohnsitz erwöhlt, da man 1386 het gezehlt.

1475 wird eine Weihe durch den Augsburger Bischof Friedrich II. von Grafeneck beurkundet. In der Zeit des Barock erhielt die Kirche eine neue, kunstvolle Ausstattung. Die „Sieben Zufluchten" an der Decke des Chores waren für die Wallfahrer wie eine „Litanei", die sie in ihren vielen Sorgen und Nöten gebetet haben. Die spätbarocken Büsten (Medaillons) der zwölf Apostel zeigen die verschiedenen Charaktere der Apostel. Glanzstück der Kirche ist das Gnadenbild, eine Madonna im Strahlenkranz. Nach den Studien von Dr. Albrecht Miller, einem Neffen des Mindelheimer Schriftstellers Arthur Maximilian Müller, ist sie dein Augsburger Künstler Hans Beierlein d.Ä. zuzuschreiben, der zwischen 1461 und 1482 in Augsburg, tätig war.

Msg. Otto Baumgärtner

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Stand: 02 Januar, 2007

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